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Die Fitness-Trainerin Mel Fraser entdeckte die dürren Schaufensterpuppe mit hervorstehenden Rippen und twitterte das Bild mit dem Kommentar: „Muss das denn wirklich sein?“ an Primark.
Dear @Primark, is it really necessary that these new mannequins have protruding ribs?? pic.twitter.com/xEWSBrsZWw
— Mel Fraser (@Melfyx) 21. Juli 2014
Die Reaktion des Primark-Managements ließ nicht lange auf sich warten: „Danke für das Feedback. Wir werden uns die Sache anschauen. Einen schönen Abend.“
Mel Fraser bekam auf diesen Tweet mittlerweile mehr als 3 000 Retweets und Hunderte Antworten und auch andere User begannen nun Fotos von anderen Schaufensterpuppen mit offensichtlichem Magersuchtproblem über Twitter zu veröffentlichen – u.a. konnte so eine Schaufensterpuppe mit rausstehenden Rippen auch im US-Dessous-Laden von La Perla in New York entdeckt werden:
How does #LaPerla think ribs on a mannequin is ok?! @SethMatlins pic.twitter.com/NPYMLQxhNc — Michael Rudoy (@mrudoy) 12. Mai 2014
Mittlerweile ist eine Diskussion darüber, welches Schönheitsideal Schaufensterpuppen repräsentieren sollten, entbrannt, und viele sind der Meinung das der Wahn nach Size Zero bzw. der Konfektionsgröße XS nichts mehr mit Schonheitsideal zu tun hat.
Es wird spannend ob die ersten Schaufensterpuppen mit Magersucht auch irgendwann die Schaufenster in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreichen, oder ob die Modeketten aus dem Shitstorm bereits die ersten Erkenntnisse gezogen haben – Primark zumindest hat die Puppen aus der Filliale bereits wieder entfernt.
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